von Bernd Gillich

Zukunftsradar Digitale Kommune

Nur jede zweite Kommune fühlt sich gut auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet. Knapp die Hälfte der Kommunen fühlt sich gut auf die Digitalisierung vorbereitet (49 Prozent). Der andere Teil (51 Prozent) der Städte und Gemeinden fühlt sich jedoch noch nicht gut vorbereitet, um die Digitalisierung in den kommenden Jahren voranzutreiben (Abbildung 6, S. 14).

Nur 10 Prozent der Kommunen schätzen ihren Stand der Digitalisierung als „gut“ ein. Jede zweite Kommune (53 Prozent) schätzt den Stand der Digitalisierung in der eigenen Kommune als „ausreichend“ ein. Nur 10 Prozent der befragten Kommunen bewerten den Stand in ihrer Kommune als „gut“. Lediglich eine der insgesamt 450 teilnehmenden Kommunen bewertet ihren Digitalisierungsstand als „sehr gut“. 34 Prozent der Kommunen bewerten den Stand sogar als „schlecht“ bis „sehr schlecht".

47 Prozent der befragten Städte und Gemeinden haben keine Digitalisierungsstrategie.

Fast die Hälfte der Kommunen (47 Prozent) hat bislang noch keine Digitalisierungsstrategie entwickelt. Allerdings gaben 39 Prozent an, dass sie aktuell an einer Strategie arbeiten. Lediglich 6 Prozent – und damit 28 der insgesamt 450 befragten Kommunen – geben an, sich bereits in der Umsetzungsphase ihrer Digitalisierungsstrategie zu befinden.

Drei von vier Kommunen schätzen den Finanzierungsbedarf der Digitalisierung als hoch oder sogar sehr hoch ein. 58 Prozent der befragten Kommunen schätzen den Finanzierungsbedarf der Digitalisierung in den Kommunen als „hoch“, 18 Prozent sogar als „sehr hoch“ ein. Nur 3 Prozent der befragten Städte und Gemeinden gehen von einem niedrigen und 18 Prozent von einem moderaten Finanzierungsbedarf der kommunalen Digitalisierung aus.

91 Prozent der Städte und Gemeinden schätzen den Mehrwert der Digitalisierung als hoch bis sehr hoch ein. Neun von zehn Kommunen schätzen den Mehrwert der Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Verwaltung als „hoch“ bis „sehr hoch“ ein (91 Prozent). Nur 3 Prozent der Befragten sehen in der Digitalisierung einen „niedrigen“ oder „sehr niedrigen“ Nutzen (Abbildung 14, S. 20). Vor allem in der Digitalisierung der Verwaltung sehen die befragten Städte und Gemeinden eine große Chance: So geben 89 Prozent der Kommunen an, dass sie den Nutzen für die Verwaltung als „hoch“
bis „sehr hoch“ einschätzen.

Mehr als die Hälfte der Kommunen sieht bei der Digitalisierung der Verwaltung und beim Breitbandausbau einen akuten Handlungsbedarf. 56 Prozent der Kommunen sehen bei der Digitalisierung der Verwaltung einen akuten Handlungsbedarf.

Beim Thema Breitbandausbau sehen immerhin noch 47 Prozent der Städte und Gemeinden einen großen Nachholbedarf (Abbildung 19, S. 24). Dabei gilt: Je kleiner die Kommune, desto größer wird der Handlungsbedarf eingeschätzt. So sehen sehr kleine Kommunen mit 57 Prozent deutlich häufiger einen Handlungsbedarf beim Breitbandausbau als große und sehr große Kommunen; hier sind es nur 35 Prozent.

Mehr als zwei Drittel der Kommunen sind davon überzeugt, dass zusätzliche Finanzmittel und eine stärkere Vernetzung die Digitalisierung unterstützen können. 68 bzw. 66 Prozent der befragten Städte und Gemeinden sind davon überzeugt, dass zusätzliche Finanzmittel und eine stärkere Vernetzung mit anderen Kommunen die Digitalisierung sinnvoll unterstützen können. Darüber hinaus schätzen mehr als die Hälfte der Kommunen externe Beratungsleistungen als ein sinnvolles Instrument ein.


Quelle: Ergebnisbericht zur Umfrage 2018 - Zukunftsradar Digitale Kommune
              Institut für Innovation und Technik & Deutscher Städte und Gemeindebund (DStGB)

Photo by Jake Givens on Unsplash

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